Pressemitteilung zur aktuellen Protestaktion gegen die A20 Ammerland: Schulz-Hendel & Menge: Grüne lehnen den Bau der A20 ab!

Darum geht’s

Die A20 ist nach dem Willen der Bundesregierung als Küstenautobahn und Verbindung zwischen dem Nordwesten Niedersachsens und Schleswig-Holstein geplant. Die Eingriffe in die Natur sind erheblich, zum Beispiel im Ammerland. Auch die notwendige Elbquerung zählt zu den besonders umstrittenen Baumaßnahmen. Die Küstenautobahn hat im Bundesverkehrswegeplan nur einen geringen Bewertungsfaktor. Die A20 ist deshalb aus Sicht der Grünen-Fraktion überflüssig, zumal bereits in der Region die A39 existiert.

Das sagen die Grünen

Detlev Schulz-Hendel, verkehrspolitischer Sprecher der Grünen-Fraktion im Landtag:

„Wir lehnen den Bau der A20 ab. Derartige flächen- und moorzerstörenden Bauprojekte gehören mit einem Moratorium für den Autobahnbau so schnell wie möglich auf den Prüfstand gestellt.“

 Susanne Menge, für die betroffene Region zuständige Landtagsabgeordnete der Grünen:

„Die Protestierenden machen mit ihrer Aktion deutlich, was Autobahnbau bedeutet: Vernichtung von Grünflächen, Wald und damit Zerstörung von Biodiversität. Nach dem jüngsten Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Klimaschutz haben insbesondere junge Menschen ein Recht, den Protest als Mittel zu nutzen, die derzeit für politische Entscheidungen Verantwortlichen mit friedlichen Mitteln auf solche Fehlplanungen wie die A20 aufmerksam zu machen."

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