Krisengespräch mit Schulleitung und –vorstand zu drohenden Mittelkürzungen Heidekreis: Detlev Schulz-Hendel: BBS Soltau schlägt zurecht Alarm

Auf Einladung der Schulleitung und des Schulvorstandes war Detlev Schulz-Hendel, regional zuständiger Grüner Landtagsabgeordneter, gestern (02.04.) an der Berufsbildenden Schule (BBS) Soltau zu Gast. Dazu erklärt Detlev Schulz-Hendel:

„Die Entscheidung der Landesregierung die Ausgabenreste von 26,8 Millionen auf rund 10,7 Millionen Euro für Berufsbildende Schulen zu kürzen ist eine Ohrfeige für die Berufsbildenden Schulen und damit auch für die Duale Ausbildung. Damit bringt die Landesregierung die Berufsbildenden Schulen in allergrößte Schwierigkeiten. Für die BBS in Soltau bedeuten die Kürzungen, dass sie ab April 2019 rote Zahlen schreiben wird. Konkret heißt das, dass dann sofort alle notwendigen Fortbildungsmaßnahmen für die Lehrkräfte gestoppt werden müssen. Die BBS Soltau hat derzeit zwar eine Unterrichtsversorgung von 95 Prozent, diese relativ gute Quote beinhaltet aber auch rund 140 Stunden durch befristete Verträge. Bis heute fehlt seitens des Kultusministerium jegliche Rückmeldung zum Personalkostenbudget der Schule für das Jahr 2019, so dass befristete Verträge in der Konsequenz auslaufen müssen.

Offenbar ist es den örtlichen Landtagsageordneten der Großen Koalition nicht so wichtig, sich mit der dramatischen Lage an der BBS in Soltau auseinanderzusetzen, denn sowohl Sebastian Zinke (SPD) als auch Dr. Karl-Ludwig von Danwitz (CDU) haben sich persönlich dem Dialog mit dem Schulvorstand nicht gestellt. Das zeugt nicht von besonderer Wertschätzung für die Belange der Berufsbildenden Schule in Soltau. Dramatisch ist, dass das Kultusministerium durch diese Mittelkürzungen für die Berufsbildenden Schulen diese im Zweifelsfall in die Insolvenz treibt. Integration und Duale Ausbildung sind im höchsten Maße gefährdet. Das ist auch vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels kein gutes Signal. Wir fordern die Landesregierung aber auch die Große Koalition auf, die Kürzungen sofort zurückzunehmen und mittelfristig mehr Mittel bereitzustellen, um die Attraktivität des Lehrerberufes an berufsbildenden Schulen zu steigern.“

 

Offenbar ist es den örtlichen Landtagsageordneten der Großen Koalition nicht so wichtig, sich mit der dramatischen Lage an der BBS in Soltau auseinanderzusetzen, denn sowohl Sebastian Zinke (SPD) als auch Dr. Karl-Ludwig von Danwitz (CDU) haben sich persönlich dem Dialog mit dem Schulvorstand nicht gestellt. Das zeugt nicht von besonderer Wertschätzung für die Belange der Berufsbildenden Schule in Soltau. Dramatisch ist, dass das Kultusministerium durch diese Mittelkürzungen für die Berufsbildenden Schulen diese im Zweifelsfall in die Insolvenz treibt. Integration und Duale Ausbildung sind im höchsten Maße gefährdet. Das ist auch vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels kein gutes Signal. Wir fordern die Landesregierung aber auch die Große Koalition auf, die Kürzungen sofort zurückzunehmen und mittelfristig mehr Mittel bereitzustellen, um die Attraktivität des Lehrerberufes an berufsbildenden Schulen zu steigern.“

Zurück zum Pressearchiv