Kultureinrichtungen und Kulturschaffende sind in Existenznot Lüneburg: Schulz-Hendel: Kunst und Kultur sind kein Sahnehäubchen

Wir erleben hier in Lüneburg wie in ganz Niedersachsen, wie sehr die Kultur unter Corona leidet, das betrifft auch unsere Einrichtungen sowie Kulturschaffenden und Kreativen hier vor Ort.

Endlich haben das auch die Abgeordneten der GroKo in Niedersachsen erkannt. Wichtig ist jetzt beherztes und schnelles Handeln. Es darf jetzt nicht Monate dauern, bis etwas von den Hilfen bei den Betroffenen Kulturschaffenden ankommt. Sonst ist niemand mehr da, dem man noch helfen kann. Wenn die Hilfen des Bundes zu lange dauern, muss auch das Land hier kurzfristig einspringen, selber schnell finanzielle Hilfen gewähren und eine Perspektive für die vielen Menschen in der Kulturszene aufzeigen. Ansonsten drohen dauerhafte Schließungen noch in diesem Jahr oder Anfang 2021.

Kunst und Kultur sind für eine offene Gesellschaft unverzichtbar. Die Pandemie hat deutlich gezeigt wie wichtig Kunst und Kultur sind und wie sehr sie vermisst wird. Deshalb ist es mittel- bis langfristig notwendig die Kulturförderung in Niedersachsen transparent und nachhaltig aufzustellen. Denn Niedersachsen belegt bisher im Ländervergleich nur einen Platz im unteren Mittelfeld der Kulturförderung. Dabei fehlt es nicht nur an Geld, es fehlen auch kulturpolitische Leitlinien sowie unbürokratische Verfahren. Mit einem Kulturfördergesetz wollen wir Grüne in Niedersachsen Kunst und Kultur in Niedersachsen im urbanen wie ländlichen Raum gleichberechtigt unterstützen. Ziel ist es eine gesetzlich auskömmliche Förderung von Kunst und Kultur zu fixieren, die dann auch zur Sicherung und Aufwertung der in der Kreativwirtschaft bestehenden Arbeitsplätze beiträgt.

 

Hintergrund:

Zur Situation von Kulturschaffenden veranstaltet die Landtagsfraktion am 19.11. von 19:30-21.30 Uhr das

Webinar: Kultur in Corona-Zeiten retten – Was ist jetzt zu tun? 

Der aktuelle Antrag:

Antrag (GRÜNE): Kunst und Kultur sind kein Sahnehäubchen - Kulturfördergesetz jetzt! (Drs. 18/7816)

 

 

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