Pressemitteilung Schulz-Hendel im Gespräch bei "40.000 Theatermitarbeiter*innen treffen ihre Abgeordneten"

Peter Amann im Austausch mit Detlev Schulz-Hendel.

Im Rahmen des Aktionstages „40.000 Theatermitarbeiter*innen treffen ihre Abgeordneten“ hatte ich die Gelegenheit, mich mit Peter Amann, Solofagottist und Mitglied im Orchestervorstand der Oper in Hannover zu einem tollen Gespräch zu treffen. Peter Amann hat mir sehr eindrucksvoll einen Einblick über sein musikalisch-künstlerisches Wirken an der Oper gegeben. Natürlich war auch die überaus schwierige Situation der Kultur in der Corona-Krise ein zentrales Thema. Für Künstler*innen wie Peter Amann sind diese Zeiten sehr bewegend und man merkt Peter sofort an, wie schwer es ist, als leidenschaftlicher Künstler und Musiker in diesen Zeiten auf den Einsatz in der Oper über einen längeren Zeitraum verzichten zu müssen. Mut, Hoffnung aber auch Ängste und Sorgen über die Zukunft der Kulturangebote - so lässt sich die Gefühlslage derzeit beschreiben. Und die Pandemie zeigt uns im Lockdown täglich auf, wie wichtig Kunst und Kultur sind und wie sehr sie von Künstler*innen, Musiker*innen und anderen Akteur*innen, aber auch vom Publikum vermisst werden. Wir waren uns im Gespräch beide einig darüber, welch wichtigen gesellschaftspolitischen Stellenwert die Musik hat und wie immens wichtig Kulturangebote auch in Zeiten gesellschaftlichen Spaltungsversuchen sind. Diese Botschaft haben wir gemeinsam auf unserem Plakat festgehalten und gemeinsam unterschrieben.Politisch bleibt festzuhalten: Die Landesregierung muss endlich Kultur als Pflichtaufgabe verstehen! Wir brauchen ein Kulturfördergesetz, die Kulturförderung in Niedersachsen muss transparent und nachhaltig aufgestellt werden. Niedersachsen belegt im Ländervergleich nur einen unteren Platz bei der Kulturförderung. Es ist an der Zeit, dass Kultur in Niedersachsen von dieser Landesregierung nicht weiter als unauffälliges Beiwerk behandelt wird. Mit verschiedenen parlamentarischen Initiativen haben wir unsere Ideen für kulturpolitische Leitlinien eingebracht und wünschen uns dringend, dass diese Vorschläge im Sinne der gesamten kulturellen Szene mit seinen vielseitigen Angeboten in ganz Niedersachsen von der Landesregierung aufgegriffen werden. Es ist höchste Zeit!

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