Statement:Grüne: Rabatt beim Tanken, Preisaufschlag bei Bus und Bahn – widersinnigere Verkehrspolitik ist kaum denkbar!

Deutlicher könnte diese Bundesregierung ihre verqueren Prioritäten kaum offenlegen: Wer tankt, wird entlastet. Wer Bus und Bahn fährt, soll schon wieder mehr bezahlen. Das ist eine Verkehrswende in die falsche Richtung.

Einem Medienbericht zufolge soll das Deutschlandticket zum 1. Januar 2027 erneut teurer werden. Der Preis, den eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe festlegen soll, könnte von derzeit 63 Euro auf fast 67 Euro monatlich steigen. Dazu sagt Detlev Schulz-Hendel, Vorsitzender der Grünen-Landtagsfraktion:

Deutlicher könnte diese Bundesregierung ihre verqueren Prioritäten kaum offenlegen: Wer tankt, wird entlastet. Wer Bus und Bahn fährt, soll schon wieder mehr bezahlen. Das ist eine Verkehrswende in die falsche Richtung. Vor allem die Union befindet sich auf einem irrsinnigen verkehrspolitischen Kurs, den kaum mehr jemand nachvollziehen kann. 

Das Deutschlandticket ist eine der wenigen echten Erfolgsgeschichten der Verkehrspolitik in den vergangenen Jahren. Einfach zu nutzen, anfangs auch bezahlbarer und deswegen millionenfach genutzt. Anstatt diesen Erfolg zu sichern, macht die Bundesregierung Bus- und Bahnfahren mit dem D-Ticket stetig teurer und pumpt gleichzeitig Milliarden von Euro in den fragwürdigen Tankrabatt. Widersinnigere Verkehrspolitik – zumal in Zeiten der fortschreitenden Klimakrise! – ist kaum denkbar.

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